Ein Verwandter des “Silbernen Operettenkönigs”, Josef Lehar, gründet eben in diesem Jahr 1902 ein Unternehmen, das auch mit Kompositionen zu tun hatte, wenn auch von einer ganz anderen Art. Josef Lehar, geboren am 8. März 1879, begann 1902 mit der gewerbsmäßigen Erzeugung und dem Handel mit gebrannten, geistigen Getränken, Essig und Öl sowie mit Tee.
Trotz der Wirren des 1. Weltkrieges, der darauf folgenden Weltwirtschaftskrise und der Katastrophe des 2. Weltkrieges konnte das Unternehmen Lehar einen kontinuierlichen, wirtschaftlichen Aufstieg verzeichnen.
1976 wollte der damalige Besitzer aus Altersgründen in Pension gehen und suchte einen geeigneten Nachfolger.
Gerhard Wiesböck, ein junger aufstrebender Unternehmer, sah die große Chance und ergriff sie. “Die Top-Qualität nach alten, erprobten Rezepturen und ein im doppelten Sinn guter Name – da kann nichts schief gehen!” stellte Wiesböck für sich fest und erwarb mit seiner Gattin Christa den Traditionsbetrieb.
Die Entwicklung der letzten Jahre gab ihm recht: Die Leharprodukte des Spirituosenbereiches sind in allen Handelsketten in Österreich für den Konsumenten und im Fachhandel für den Wiederverkäufer erhältlich, die Produkte des Gesundheitsbereiches führen die meisten Reformhäuser, Drogerien und Apotheken.

Im Jahr 2005 kam der junge, ambitionierte Mag. Dietmar Messner, als Marketingassistent ins Unternehmen, welches 2007 in sein Eigentum überging und er seither gemeinsam mit seiner Gattin erfolgreich weiter geführt hatte.

Mit 1.1.2023 wurden alle Markenrechte durch die Rohrbacher Schlosswarenfabrik, Wilh. Grundmann GmbH aufgekauft. Unter Geschäftsführer Friedrich Gruber werden seither die bewährten Produkte produziert und in den Handel gebracht.