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Geschichte

Reich an Glanz und Glorie

Wir schreiben das Jahr 1902. In der kaiserlichen Reichs- und Residenzhauptstadt der österreichisch- ungarischen Monarchie steht die einzigartige Epoche des Jugendstils in der Hochblüte. Gustav Klimt, eines der überragenden Malergenies dieser Zeit, vollendet seinen später weltberühmten Beethoven-Fries. "Wiener Frauen", die erste Operette des einstigen Militärkapellmeisters und bald legendären Schöpfers der "Silbernen Operette", Franz Lehar, wurde uraufgeführt. Schon drei Jahre später wird sein erstes großes Meisterwerk, "Die lustige Witwe", einen Siegeszug rund um die Welt antreten, der bis heute anhält.

Ein weiterer Schritt in eine erfolgreiche Zukunft

Um auf die spezifischen Bedürfnisse der Handelspartner noch besser eingehen zu können, hat Lehar im November 2001 das gesamte Gerasdorfer Markensortiment übernommen. "Gerasdorfer Brände und Liköre" sind qualitativ sehr hochstehende Spirituosenspezialitäten, die wie die köstlichen Essig- und Ölspezialitäten des "Gerasdorfer Culinariums", beim Handel und in der Gastronomie im In- und Ausland bestens eingeführt sind. Das "Edle Samariterherz", ein Tonikum mit zehn natürlichen Pflanzenextrakten in Arzneibuchqualität, rundet dieses wohl einmalige Spezialitätenprogramm noch entsprechend ab

"Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut"

Nicht nur dieses legendäre Zitat machte Kaiser Franz Joseph I. unsterblich. Auch seine Frau Elisabeth hat neben ihm ihren ebenbürtigen Platz in der Geschichte. Werfen wir einen Blick zurück - wie war es damals: 1848 bestieg der erst 18 jährige Kaiser den Thron. Sechs Jahre später heiratete er die schöne bayrische Prinzessin Elisabeth. Das Volk verehrte das Kaiserpaar über alle Maßen und wegen seiner Volksnähe wurde es bald mit Kosenamen bedacht: "Franzl" nannte man den Kaiser, "Sissy" die Kaiserin. In den 50iger Jahren erinnerten die "Sissy"-Filme daran, die bis heute weltweit gespielt werden. 1992 wurde das Musical "Elisabeth", welches das tragische Ende der Kaiserin zum Inhalt hat, im Theater an der Wien uraufgeführt.
Damit der Ursprung der Lehar-Produktion in Zeit und Geist lebendig erhalten bleibt, wurde sie sozusagen "gekrönt": "Franz Joseph - Franzl" ist der Markenname für die erlesenen Spirituosen und "Elisabeth - Sissy" für die in Edelbränden eingelegten Früchte aus dem Hause Lehar, eine wohlschmeckende Köstlichkeit, führend am österreichischen Markt!

Kompositionen der anderen Art

Ein Verwandter des "Silbernen Operettenkönigs", Josef Lehar, gründet eben in diesem Jahr 1902 ein Unternehmen, das auch mit Kompositionen zu tun hatte, wenn auch von einer ganz anderen Art. Josef Lehar, geboren am 8. März 1879, begann 1902 mit der gewerbsmäßigen Erzeugung und dem Handel mit gebrannten, geistigen Getränken, Essig und Öl sowie mit Tee.
Trotz der Wirren des 1. Weltkrieges, der darauf folgenden Weltwirtschaftskrise und der Katastrophe des 2. Weltkrieges konnte das Unternehmen Lehar einen kontinuierlichen, wirtschaftlichen Aufstieg verzeichnen.
1976 wollte der damalige Besitzer aus Altersgründen in Pension gehen und suchte einen geeigneten Nachfolger, der sich den Herausforderungen der neuen Zeit stellen sollte - dem Beginn der Internationalisierung des Marktes und dem unaufhaltsamen Siegeszug der Supermärkte.
Gerhard Wiesböck, ein junger aufstrebender Unternehmer, sah die große Chance und ergriff sie. "Die Top-Qualität nach alten, erprobten Rezepturen und ein im doppelten Sinn guter Name - da kann nichts schief gehen!" stellte Wiesböck für sich fest und erwarb mit seiner Gattin Christa den Traditionsbetrieb.
Die Entwicklung der letzten Jahre gab ihm recht: Die Leharprodukte des Spirituosenbereiches sind in allen Handelsketten in Österreich für den Konsumenten und im Fachhandel für den Wiederverkäufer erhältlich, die Produkte des Gesundheitsbereiches führen die meisten Reformhäuser, Drogerien und Apotheken.
Kommerzialrat Gerhard und Christa Wiesböck haben das Unternehmen zur heutigen Betriebsgröße ausgebaut. Die Produktqualität steht im Mittelpunkt ihrer Firmenphilosophie. Lehar verfügt über modernste Produktions- und Abfüllanlagen.
Lehar erhielt für die Top-Qualität seiner Produkte zahlreiche Auszeichnungen - die erste schon 1908 bei der 1. Internationalen Ausstellung für "Handel, Gewerbe und Soziale Hygiene", das Ehrendiplom für "Original Lehar Bitter", einem Kräuterlikör. Die Kette der Ehrungen und Auszeichnungen setzt sich ununterbrochen bis in die letzten Jahre fort und zwar in beiden Produktbereichen. So haben die Tester des bekannten Feinschmeckermagazins Gault Millau 1994 Lehars Boord's Dry Gin zum weltbesten Gin erkoren. Tester von "Radio Wien" verglichen 1998 Eierliköre der bekanntesten Hersteller und fanden, Lehar-Likör sei der Beste - und nebenbei auch der Billigste! Die nach alten Rezepturen hergestellten Produkte der "Carlisan - Warengruppe" wurden schon vielfach vom Österreichischen Kneippbund ausgezeichnet. Dr. Hans Carli war ein bekannter Mediziner und Naturforscher. Schließlich verlieh der Herr Bundespräsident der Firma Lehar das österreichische Staatswappen! Und im Oktober 2000 gab es eine weitere Auszeichnung für Lehar. Anläßlich der Welternährungsmesse SIAL in Paris wurde die Millenium Ausgabe des diesjährigen 22nd International Award for Food and Beverages an die Firma Lehar für die Qualität Ihrer Produkte verliehen.
So wurde ein immer größerer Kundenkreis mit allerhöchsten Qualitätsansprüchen aufgebaut und eine hochwertige Produktpalette gesichert. "Das Erfolgsgeheimnis lag und liegt in der Echtheit und Unverfälschtheit der naturbelassenen Erzeugnisse" verrät Christa Wiesböck das Geheimnis der konstanten Aufwärtsentwicklung.

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